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rhinoreverse Steuerung über Befehle

rhinoreverse ist ein Plug-in für das CAD-Programm Rhinoceros©. Spline-Flächen lassen sich einfach und intuitiv auf der Basis von gegebenen Punktenetzen erzeugen.
Der Arbeitsaufwand des Anwenders beschränkt sich auf das Skizzieren der Randkurven für die gewünschten Flächen. Alle weiteren Berechnungen erfolgen automatisch. Vorteilhaft ist vor allem die Möglichkeit, mit wenigen grossen Flächen komplexe Oberflächenformen schnell und formnah abzubilden.

Einen Eindruck über die ersten Schritte gibt der Film.

Mit rhinoreverse lässt sich die Oberfläche von digitalisierten (z.B. gescannten) Modellen in NURBS Flächen umwandeln. Die Daten werden auf diese Weise optimal für die weitere Bearbeitung in der CAx-Kette z.B. Volumenerstellung oder NC-Programmierung, aufbereitet.
Zusätzlich wurde eine sogenannte "Healing"-Funktion entwickelt, mit der sich auch bestehende Flächenmodelle nachbearbeiten lassen: Kleine Risse und Lücken im Flächenmodell werden automatisch geschlossen. Ziel dabei ist es auch hier, die Datenqualität soweit zu verbessern, dass die Modelle der weiteren Verarbeitung in der CAx-Kette genügen.

1. Einfache Vorgehensweise
Durch die Erzeugung von mehreren bzw. vielen Flächen im Verband besteht die Möglichkeit, Designabsichten z.B. in der Form von Feature-Kanten gut in das zu erzeugende Flächenmodell einzubringen. Der Benutzer muss dazu mit der Maus ein Kurven-Gitter auf dem Punkte-Netz skizzieren (Bilder 1 bis 3). Zahlreiche Tastaturbefehle und Visualisierungshilfen machen den Umgang mit rhinoreverse spielend einfach.


1 Punkte-Netz (STL-Daten)
2 Skizzierte Berandungen der Flächen
3 Erzeugte Flächen

2. Innovative neue mathematische Methoden zur Erzeugung von getrimmten Flächen bringen erhebliche Vorteile
Im Gegensatz zu rhinoreverse 1 werden in der neuen Version getrimmte Flächen erzeugt. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, gekrümmte Flächen im Raum durch beliebig viele Berandungskurven zu definieren (Bild 4 zeigt eine typische getrimmte Fläche – gelb markiert – mit mehr als vier Randkurven). Die Qualität der resultierenden Flächen konnte dadurch erheblich verbessert werden: Die Flächen sind glatter, weil deren innere Form von den Berandungskurven entkoppelt und nur noch von dem darunterliegenden Punkte-Netz abhängig ist. Auch der manuelle Aufwand bei der Flächenerstellung wurde dadurch um mehr als 50% reduziert: Es müssen weniger Kurven definiert werden. Um die Form des Punktenetzes aus Bild 1 darzustellen werden heute ca. 25 Flächen benötigt. Mit rhinoreverse 1 waren es noch doppelt so viele.


4 Skizzierte Flächen-Berandungen
5 Volumen-Operation vorher
6 Volumen-Operation nachher

3. Gute Qualität des erzeugten Flächenverbandes ermöglicht Solid-Modelling
Wenn mit der Operation "Healing" gearbeitet wird, werden die Übergänge zwischen den Flächen an die aktuelle "Absolute Toleranz" von Rhino angepasst. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der erzeugte Flächenverband hinterher problemlos für das Solid-Modelling und die NC-Bearbeitung verwendet werden kann (Bilder 5 und 6).

4. Schnelle Oberflächenabbildung
Die zusätzliche Option, mit vereinfachten Flächen zu arbeiten (bereits in rhinoreverse 1 verfügbar), wurde überarbeitet und verbessert. Ziel hierbei ist es, Punkte-Netze "quick and dirty" mit sehr wenigen Flächen zu überspannen. Bild 8/9 zeigt die Abbildung eines Gesichts durch nur 4 NURBS-Flächen.



8 Skizzierte Flächen-Berandungen
9 Im Skin-Modus erzeugte NURBS-Flächen

5. Die Features im Überblick:

  • Einlesen verschiedener Netz-formate (*.stl, *.wrl, *.vrml, *.af, *.nas, *.txt)
  • Einfaches Skizzieren der Flächenränder (Grid) mit der Maus auf der Netzoberfläche
  • Definition einer Fläche durch 2 bis 25 Randkurven (früher: 4 Randkurven)
  • Zusätzlicher Modus, um sehr schnell "quick and dirty" das Punkte-Netz mit sehr wenigen grossen Flächen zu überspannen
  • Verwendung von beliebigen T-Stössen zur lokalen Verfeinerung des Grids
  • Diverse Tastaturkommandos zum Modifizieren und Erweitern des Grids
  • Verwendung nur noch einer Datei (*.3dm) zum Speichern aller Daten
  • Automatische graphenbasierte Berechnung der Topology
  • Automatische Approximation der Startflächen an die Netzdaten
  • Automatische Berechnung der Flächenübergänge (innerhalb der eingestellten Rhino Toleranzen)
  • Hohe Toleranz bezüglich Löchern im Punkte-Netz
  • Zusätzliche "Healing"-Funktionen, um auch die Qualität schon bestehender Flächenmodelle verbessern zu können: Automatische Entfernung von kleinen Rissen, Stufen und Überlappungen.

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